Skonto in der E-Rechnung richtig abbilden (ohne Validierungsfehler)
Skonto ist ein beliebtes Mittel, um Kunden zu schnellem Zahlen zu motivieren. In der E-Rechnung muss es aber strukturiert hinterlegt werden, sonst gibt es Ärger bei der Prüfung.
Was ist Skonto noch mal?
Skonto ist ein Preisnachlass für schnelle Zahlung, zum Beispiel "2 % bei Zahlung innerhalb von 10 Tagen".
- Es ist eine bedingte Minderung, nur, wenn der Kunde früh zahlt
- Der ausgewiesene Rechnungsbetrag bleibt zunächst der volle Betrag
So gehört Skonto in die E-Rechnung
In der strukturierten E-Rechnung gibt es ein eigenes Feld für Zahlungsbedingungen. Das Skonto wird dort in einer maschinenlesbaren, klaren Form beschrieben:
- Prozentsatz des Nachlasses
- Zahlungsfrist in Tagen
- Basisbetrag, auf den sich das Skonto bezieht
Empfohlene Formulierung
- Eindeutig: "2 % Skonto bei Zahlung innerhalb von 10 Tagen"
- Mit konkretem Fälligkeitsdatum für den Nettobetrag
- Nutzen Sie das dafür vorgesehene Feld, nicht irgendeinen Kommentar
- Ändern Sie nicht nachträglich den Bruttobetrag wegen Skonto, das macht der Kunde bei Zahlung selbst
FAQ: Skonto
Muss ich Skonto in der E-Rechnung extra ausweisen?
Wenn Sie Skonto anbieten, gehört es in die strukturierten Zahlungsbedingungen.
Reduziere ich den Rechnungsbetrag direkt um das Skonto?
Nein. Sie weisen den vollen Betrag aus; das Skonto greift nur bei früher Zahlung.
Was, wenn der Kunde trotzdem spät zahlt?
Dann gilt der volle Betrag, das Skonto verfällt.
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