Einzelunternehmer, GmbH oder UG? Rechtsformen einfach erklärt
Die Rechtsform entscheidet über Haftung, Steuern und Aufwand. Hier die wichtigsten Formen für Selbstständige, ohne Juristendeutsch.
Einzelunternehmen / Freiberufler
- Einfachste Form, schnell und günstig gestartet
- Sie haften mit Ihrem Privatvermögen
- Gewinnermittlung oft per EÜR
- Ideal für den Start und kleine Betriebe
UG (haftungsbeschränkt)
- Die „kleine GmbH", schon ab 1 € Stammkapital gründbar
- Haftung begrenzt auf das Gesellschaftsvermögen
- Pflicht zur Rücklagenbildung, bis 25.000 € erreicht sind
- Mehr Hintergrund: UG bei Wikipedia
GmbH
- 25.000 € Stammkapital (mind. die Hälfte eingezahlt)
- Haftungsbeschränkung und hohes Ansehen bei Geschäftspartnern
- Mehr Pflichten: Bilanz, Offenlegung, höhere Kosten
- Mehr Hintergrund: GmbH bei Wikipedia
Der entscheidende Unterschied: Haftung & Steuern
- Einzelunternehmer/UG/GmbH werden steuerlich unterschiedlich behandelt
- Kapitalgesellschaften (UG/GmbH) zahlen Körperschaftsteuer, Einzelunternehmer Einkommensteuer: mehr unter Welche Steuern zahlen Selbstständige
FAQ: Rechtsform
Was ist am einfachsten?
Das Einzelunternehmen, kein Mindestkapital, wenig Bürokratie.
Was schützt mein Privatvermögen?
UG und GmbH begrenzen die Haftung auf das Firmenvermögen.
Kann ich später wechseln?
Ja, ein Wechsel der Rechtsform ist möglich, aber mit Aufwand verbunden.
Für den Start ist das Einzelunternehmen meist ideal. UG und GmbH lohnen sich, wenn Haftung, Umsatz oder Partner es erfordern. Diese Übersicht ersetzt keine individuelle Beratung, sprechen Sie die Wahl mit einem Steuerberater ab.
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