← Zurück zum Blog•15. Mai 2026•5 min Lesezeit
🧮 Steuer & Beratung
Einkommensteuer-Vorauszahlungen: Wie sie funktionieren
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Redaktion strukturius#Vorauszahlung#Einkommensteuer#Liquidität#Finanzamt
Viele Selbstständige sind überrascht, wenn das Finanzamt Vorauszahlungen verlangt. Hier, wie das System funktioniert, und wie Sie es steuern.
Warum es Vorauszahlungen gibt
- Das Finanzamt will die Steuer nicht erst am Jahresende komplett
- Es schätzt Ihre Steuer anhand des Vorjahres und verteilt sie
- So vermeiden Sie eine riesige Nachzahlung auf einmal
Die Termine
Einkommensteuer-Vorauszahlungen sind in der Regel vierteljährlich fällig:
- 10. März
- 10. Juni
- 10. September
- 10. Dezember
Vorauszahlungen anpassen
- Läuft das Geschäft schlechter, können Sie eine Herabsetzung beantragen
- Läuft es besser, kann das Finanzamt die Vorauszahlung erhöhen
- Ein kurzer, begründeter Antrag genügt meist
🚫 Der Fallstrick
Warnung: Nach dem ersten guten Jahr kommen oft Nachzahlung und neue Vorauszahlung gleichzeitig: das kann liquiditätsmäßig wehtun. Bilden Sie Rücklagen (siehe Welche Steuern zahlen Selbstständige).
FAQ: Vorauszahlungen
Wer legt die Höhe fest?
Das Finanzamt, meist auf Basis des letzten Bescheids.
Kann ich sie senken lassen?
Ja, mit einem Antrag auf Anpassung bei sinkenden Gewinnen.
Sind Vorauszahlungen verloren?
Nein, sie werden voll auf Ihre Jahressteuer angerechnet.
✅ Fazit
Vorauszahlungen verteilen Ihre Steuerlast übers Jahr, planbar, wenn Sie Rücklagen bilden und die Termine (März, Juni, September, Dezember) kennen. Passen Sie sie bei Bedarf an, und behalten Sie die Abgabefristen im Blick.
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