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Gratis E-Rechnung 2027: Was ändert sich für kostenlose Tools?

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Redaktion strukturius
22. September 20266 min Lesezeit
#2027#Pflicht#kostenlos#Update

Der Stichtag rückt näher

Ab 1. Januar 2027 müssen Unternehmen mit einem Jahresumsatz über 800.000 Euro elektronische Rechnungen ausstellen. Ab 2028 gilt das für alle B2B-Rechnungen in Deutschland (außer Kleinunternehmer).

Für Nutzer kostenloser Tools stellt sich die Frage: Reicht das dann noch?

Was sich an der Rechtslage ändert

Für Rechnungsaussteller: Die Pflicht, eine E-Rechnung zu versenden, betrifft die Formatanforderungen. Eine ZUGFeRD 2.4 Datei erfüllt diese Anforderungen, egal ob mit einem kostenlosen Tool oder einem 30-Euro-Abo erstellt.

Das Format entscheidet, nicht der Preis des Tools.

Was sich technisch ändern könnte

Das Format selbst bleibt voraussichtlich stabil. ZUGFeRD 2.4 (Factur-X 1.0) und XRechnung 3.x sind die aktuellen Standards. Änderungen sind möglich, aber keine radikalen Brüche erwartet.

Das bedeutet: Ein Tool, das heute ZUGFeRD 2.4 korrekt erzeugt, erzeugt 2027 immer noch gültige E-Rechnungen, sofern der Anbieter das Tool pflegt.

Das Update-Risiko bei kostenlosen Tools

Hier liegt der einzige reale Unterschied: Kostenlose Tools werden manchmal nicht regelmäßig aktualisiert. Wenn sich 2027 oder 2028 etwas am Standard ändert, müssen Sie sicher sein, dass Ihr Tool mitgeht.

Das Jahres-Abo für 59,99 €/Jahr (≈ 5 €/Monat) finanziert genau das: laufende Pflege und Updates, damit das Tool auch 2027 und danach korrekte E-Rechnungen erzeugt. Und Sie konvertieren uneingeschränkt, ohne Stress über Kontingente.

Empfehlung

Wenn Sie jetzt ein kostenloses Tool nutzen:

  1. Prüfen Sie, wann das letzte Update war
  2. Prüfen Sie, ob der Anbieter das Tool aktiv pflegt (Impressum, Blog, Versionshinweise)
  3. Validieren Sie regelmäßig eine erzeugte Rechnung, besonders nach Jahreswechseln
✅ Fazit

Kostenlos bleibt auch 2027 möglich, wenn das Tool gepflegt wird. Schauen Sie auf Aktualität, nicht auf den Preis.

Häufige Fragen

Was passiert, wenn ich 2027 noch kein E-Rechnungs-Tool habe?

Ab 2027 (>800K Umsatz) könnten Rechnungen ohne gültiges Format vom Empfänger abgelehnt werden. Vorbereitung jetzt ist besser als Stress dann.

Müssen alle Rechnungen ab 2027 E-Rechnungen sein?

Nur B2B-Rechnungen zwischen inländischen Unternehmen. B2C (an Verbraucher) und Auslandsrechnungen sind nicht betroffen.

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